11 März 2014

Generation Smartphone?


Taramtamtaaam. Für die nächste Zeit habe ich mir vorgenommen, immer ein Thema pro Blogeintrag ein 'Grundthema' zu behandeln, wie hier jetzt Generation Smartphone. Da werde ich euch meine Meinung mitteilen und blaaaah cx.
Ich habe ein Smartphone. Allerdings ein totes. Nunja, es ist nicht tot, liegt aber im Sterben. Es kann nicht mehr telefonieren, stürzt dauernd ab und hat noch immer Colareste in sich. Ich bin auch nicht der Typ Mensch der den ganzen Tag vorm Handy sitzt (nunja, vielleicht den halben). Ich schaue ab und zu auf mein Handy, wenn ich gerade eine Pause habe oder ein wenig Zeit, habe aber die Benachrichtigungen ausgestellt, da es durch die ganzen Gruppen einfach zuviel geworden wäre. Ich bin grundsätzlich nur für längere Zeiten online, wenn ich mit wichtigen Menschen schreibe. Ansonsten muss ich sagen, dass ich viel zu sehr an meinem realen Leben hänge. Ich beschäftige mich lieber mit meinen Viechern, schieße Fotos oder blogge (hahaha, das könnte ich garantiert nicht wenn ich ein Smartphonii wäre). Ich verstehe wirklich nicht, wie man daueronline sein kann. Ich meine, was ist das denn für ein langweiliges Leben, wenn man nichts tut außer online zu sein und seinen Freunden nachzustalken, wann diese das letzte Mal online waren? Gute Nacht Welt. 


Ich hab natürlich auch mal wieder einen Bericht dabei, von meinem zweiten Tag bei der Polizei. Ich hoffe das interessiert euch zumindest ein bisschen :D Naja, ansonsten überfliegt ihr den Text eben einfach. Und es gibt auch mal wieder ein paar neuealte Fotos von meinem Hund, der Lotta. Die letzten beiden Fotos sind übrigens von gestern. Also, viel Spaß mit dem Bericht. 


 Auch der heutige Tag startete wieder im Gruppenraum. Wir wiederholten nochmals kurz das gestern besprochene und legten dann gleich los. Heute wurden uns die in den letzten 24h geschehenen Fälle aus dem Bezirk Crailsheim vorgelesen. Es war wirklich interessant, was da so alles dabei ist. Auch einige Vermisstenanzeigen wurden aufgegeben. Im Anschluss wurden wir zu dritt in Teams eingeteilt und haben einen Fall bekommen, sowie einen Auszug aus dem Gesetz. In unserem Fall wurde beschrieben, wie ein Mann im betrunkenen Zustand seine Ehefrau schlägt, diese während einer dieser Auseinandersetzungen zu den Nachbarn fliegt, welche dann die Polizei rufen. Die Streife findet eine verletzte Frau vor und versucht den Ehemann zu erreichen, welcher das Klingeln allerdings ignoriert. Daraufhin öffnete die Frau die Türe mit einem Schlüssel. Sobald der immer noch betrunkene Ehemann die Frau sieht, versucht er wieder auf sie loszugehen. Daraufhin nimmt die Streife denn Mann in Gewahrsam. Die Frage war, ob sie richtig gehandelt haben und ob sie den Mann durchsuchen dürfen. Wir haben also im Gesetz nach dem jeweiligen Paragraph gesucht und sind darauf gekommen, dass die Streife richtig gehandelt hat und sie den Mann auch durchsuchen dürfen. Danach hat uns Herr Schüttler eine Powerpoint-Präsentation vorgestellt, in der es vor Allem um Ausbildung und Studium ging. Wir haben erfahren, dass man bestimmte Voraussetzungen haben muss, um den Beruf eines Polizisten ausüben zu können, wie zum Beispiel dass man das Sportabzeichen Silber haben muss, über 160cm groß sein muss und noch nicht mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sein darf. Es wird unterschieden zwischen mittlerem und gehobenem Dienst, wobei man den gehobenen Dienst nur durch ein Studium erreichen kann. Jeder, der anstrebt ein Polizist zu werden, muss erstmal eine 2,5 jährige Ausbildung über sich ergehen lassen, gefolgt von 2,5 Jahren Berufserfahrung. Mit einem Abiturschnitt von mindestens 3,0 und dementsprechenden Leistungen stehen einem danach noch die Möglichkeiten zum Studium frei, um somit in den gehobenen Dienst zu kommen.


Nachdem wir die Powerpoint-Präsentation beendet haben, kam ein Mann aus dem Abteil der Kriminalpolizei und hat uns die Aufgabenfelder der Kripo vorgestellt. Das waren zum Beispiel Tötungsdelikte, Sexual-delikte, Rauschgift, Jugendkriminalität und Brandstiftungen. Das Ganze war sehr spannend, da ich mich ja besonders auch für den Bereich der Polizei interessiere. Wir haben einen immer noch ungeklärten Fall von 2008 vorgelegt bekommen, in dem eine Frau ertrunken neben einem ausgetrockneten See gefunden wurde. Ihr Auto stand ein paar Meter entfernt mit einem nassen, dreckigen Teppich auf der Rückbank. Wir sind die Ermittlungen Schritt für Schritt durchgegangen, haben Bemerkungen gemacht, gerätselt und hatten neue Einfälle.

 Am Ende sind wir darauf gekommen, dass die Frau sich mit einem Freier aus einem zwielichten Prostitutionsvermittler, bei dem sie ihren Körper gegen Geld angeboten hat, sich dort getroffen hat, die beiden haben den Teppich neben dem damals noch vollen See gelegt und dort muss es zum Streit gekommen sein. 
 Die Frau wurde unter Wasser ermordet und liegen gelassen, der Teppich zurück ins Auto geschleift. Da der See ein Auffangbecken des Regens der nahegelegenen Autobahn war, ging das Wasser, sobald es nicht mehr geregnet hatte, zurück und der See trocknete aus. Die Polizei kann dem Mann, mit dem sich die Frau vermutlich getroffen hat, aber nicht nachweisen, dass er sie ermordet hat und so ist der Fall bis heute ungeklärt. Zum Schluss haben wir uns noch ein kindgerechtes Verhörungszimmer angesehen, das speziell für Kinder angefertigt wurde, damit sich die Kinder dem Polizisten leichter öffnen. Es ist mit zahlreichen Kuscheltieren und Kameras belagert, damit das Kind nur einmal vernommen werden muss und man nachher jede Reaktion auf Video auswerten kann. Der gesamte Tag war sehr spannend und eindrucksvoll. 



Wir sind alles, was ich nicht bin.



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