26 März 2015

Ich war anders


Hallo ihr Lieben,
heute kommt mal ein etwas anderer Post von mir, den ich aber schon seit längerem plane. Und zwar möchte ich euch von meiner Kindheit erzählen. 


Vielleicht liegt es daran, dass meine zweite Mutter ein Hund war. Dieses große schwarze Ungetüm war meine beste Freundin und Mutter in einem. Ihr Name? Wega. Irgendwie wurde ich also von einem Hund großgezogen oder erzogen. Als ich geboren wurde war sie knapp ein Jahr alt und hat es zu ihrer Aufgabe gemacht, mich zu beschützen. Sie hat das Haus bewacht, niemanden mehr hereingelassen und wurde nahezu aggressiv wenn es darum ging, fremde Leute an ihr geliebtes Kind heranzulassen. Häufig wurden Leute von ihr aus dem Haus gejagt oder sie hat ein bösartiges Knurren von sich gegeben. Zu mir allerdings war sie die beste Hundemutter, die man sich vorstellen kann. Sie hat mich sauber geschleckt und im Gegenzug habe ich ihr Essensstückchen vom Hochstuhl runter geworfen über die sie sich gierig hergemacht hat. Wega war das dritte Wort, dass ich sagen konnte, nach Mama und Papa. 


Vielleicht liegt es auch daran, dass ich zum großen Teil ohne den Einfluss der Medien aufgewachsen bin. Wir hatten/haben keinen Fernseher. Stattdessen haben mir meine Eltern stundenlang Bücher von Astrid Lindgren und Otfried Preußler vorgelesen. Pipi Langstrumpf war mein Vorbild, ich stellte mir oft vor wie der kleine Wassermann durch seinen Teich schwimmt und die Kinder aus Bullerbü hatten immer so tolle Spielideen. Ich habe Kinderlieder gehört (bei 'Denkt euch nur der Frosch ist krank' musste ich weinen), mit meinen Stofftieren einen Kuscheltierrat abgehalten oder draußen getobt. Ich war ein ziemlich wildes, naturverbundenes Kind. Gegen das Haare kämmen habe ich mich gesträubt.


Für meine kleine Schwester S. war ich darüber hin aus ein Vorbild. Wir haben zahlreiche Stunden damit verbracht, meine selbstausgedachten Spiele zu spielen. Ich bin in Rollen von Fantasiewesen geschlüpft und habe eine eigene Realität für S. kreiert. Wenn man nur denkt, dass ihr bester Freund damals eine Fantasiefigur war, in deren Rolle ich geschlüpft bin. Wir konnten ganze Nachmittage mit Indianerspielen verbringen ohne uns zu langweilen. Allerdings haben wir uns auch furchtbar gezankt, beinahe jeden Tag. Es war eine Hassliebe, die uns verbunden hat. 

Der Tod Wegas war eines der traurigsten Ereignisse meines Lebens. Sie wurde gerade mal 8 Jahre alt. Wir waren bei meinen Großeltern und schon als der Anruf kam, wusste ich, dass sie tot war. Ich habe es instinktiv gespürt. Die nächsten Tage, ja Wochen waren gefüllt mit Tränen. Mit sieben Jahren weiß man noch nicht sicher, was es wirklich heißt tot zu sein, doch ich wusste es. Es hieß, dass ich nie mehr mit Wega schmusen konnte, nie mehr mit ihr spielen durfte, meinen Schutzengel und Beschützer verloren habe. Ich glaube so sehr habe ich bisher noch nie getrauert. 
Bald kam allerdings Lotta in mein Leben und ich liebe diesen Hund über alles. Ich nahm Wegas Platz ein und Lotta meinen. Ich versuchte sie zu erziehen, hab ihr Pfote geben, Platz und hochspringen beigebracht. (Von der guten Erziehung merkt man allerdings nichts mehr). Ein Leben ohne Hund ist dank meiner Kindheit unvorstellbar geworden. 


Ich war nie wie die anderen Kinder. Ich konnte nie alle coolen Tanzschritte aus Serien oder Filmen, konnte nie mitreden wenn es um die Gummibärchenbande ging. Aber dennoch bin ich stolz auf meine Kindheit. Sie hat mich geprägt und zu der Person gemacht, die ich jetzt bin. Vielleicht bin ich ja immer noch anders. Doch vielleicht sind auch nur die anderen anders. 

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So, dass wars dann auch schon wieder mit meinem Post. Ich hoffe er hat euch einigermaßen gefallen. Danke auch für das unglaublich positive Feedback zu meinem Post 'Sonnentänzer'.
Alles Liebe, Salo


21 März 2015

10 hints for better blogging


Hallo ihr Lieben,
ich habe es endlich geschafft einen schon lange geplanten Post online zu stellen. Und zwar wollte ich euch einfach 10 Tipps für euren Blog mit auf den Weg geben. Die Bilder sind vielleicht nicht immer 100% passend, aber ich bin einfach so 'obsessed with green' und dann habe ich die Fotos aus dem letzten Jahr wiedergefunden und musste sie einfach mit hochladen.


Kennt ihr es? Das eigentliche Bloggen ist nur noch zu einem kleinen Teil geworden und die Vorbereitungszeit und die Zeit, die man mit Kommentare beantworten verbringt, ist um einiges größer. 


1. Mein 1. Tipp betrifft die Vorbereitung. Und zwar kann ich es euch nur ans Herz legen, eure Posts gründlich zu planen. Ich benutze dafür ein normales Heft, in dem ich Titel und Inhalt des Posts notiere, das geplante Postdatum festlege und eine To-Do-Liste eintrage. Hilft wirklich total, ohne mein Heft hätte ich ziemlich viele Ideen schon wieder vergessen.
2. Auch dieser Tipp betrifft die Vorbereitung. Und zwar das Ideen sammeln. Schreibt euch, egal wo ihr seid eure Ideen auf. Wenn euch eine tolle Post-Idee kommt ist es wichtig, diese gleich aufzuschreiben, ehe ihr sie wieder vergesst. 


3. Inspirieren lassen. Hier hilft es zum Beispiel andere Blogs zu lesen und das Design zu bestaunen, aber auch in YouTube-Videos kann man, was die Themen angeht, wirklich gut Ideen sammeln. 
4. Bilder sind super wichtig, sie lenken Aufmerksamkeit auf den Post, sorgen wir Abwechslung, visualisieren und unterstützen den Inhalt des Posts. von daher finde ich es ganz wichtig, dass die Bilder eine gute Qualität haben. Ein Post mit Handybildern macht einfach nicht so viel her. Ich fotografiere mit der Canon Eos 600D. Auch die Bearbeitung ist natürlich wichtig. Setzt euch intensiv mit einem Bearbeitungsprogramm wie Gimp oder Photoshop auseinander und ihr werdet viel mehr aus euern Bildern rausholen können. 


5. Versucht, euren eigenen Stil zu finden. Auf keinen Fall einfach von anderen kopieren oder wöchentlich das Design und die Themen wechseln. Euer Blog muss Eindruck hinterlassen und einen Wiedererkennungswert haben. 
6. Soziale Netzwerke sind toll um neue Leser zu gewinnen. Das heißt erstellt euerm Blog eine Facebookseite, ein Instagramaccount oder seid auf Youtube vertreten. 


7. Ihr sollte Schwerpunkte auf bestimmte Themengebiete legen. Hier kann euch eure Blogbeschreibung eine Hilfestelle sein. Versucht euch ein wenig mehr festzulegen. Wollt ihr über Beauty und Fashion, über Fotografie und Reisen oder doch lieber über Lifestyle berichten? Das hilft gezielter Interessengruppen anzusprechen.
8. Was wollen die Leser sehen? Versucht herauszufinden, was eure Leser grade beschäftigt. Wollen sie wirklich zum 100. mal Krokusbilder sehen und über die Freude, dass es Frühling ist lesen? Versucht ein wenig kreativer und einzigartiger zu sein. Hier müsst ihr auch darauf achten, welches Publikum ihr ansprechen wollt. Ein eher junger Leser freut sich vermutlich mehr über frühlingshafte Outfitbilder, während ein etwas älterer Leser lieber einen philosophischen Text liest, nur so als Beispiel. 


9. Aktuelle Themen ansprechen. Das können zum Beispiel Festtage wie Weihnachten oder Ostern sein, aber auch etwas 'exotischere' Tage, wie der St. Patricks Day. Ist der Sommer im Kommen, ist es passend eine Workout-Routine zu posten oder den neuen Bikini vorzustellen. 
10. Mein letzter Tipp ist einfach. Gebt euch viel Mühe beim Vorbereiten und Schreiben eurer Posts. Lieber ein aufwändig gestalteter Post als 5 schnell hingeschmierte mit schlechten Fotos. 


So, dass war's dann auch schon von mir. Ich hoffe, mein Post hat euch ein wenig inspirieren können.
Alles Liebe, Salo


15 März 2015

Sonnentänzer


Ich machte mich bewaffnet mit einem Stativ und meiner Kamera auf den Weg um in den Sonnenuntergang zu tanzen. 











11 März 2015

Fotografie: Kira


Hallo ihr Lieben,
ich habe heute einen kleinen Fotografiepost für euch. Ich habe letztens mal wieder ein Wochenende in Thüringen bei meiner Freundin Kira verbracht und wir haben die Zeit genutzt um Fotos zu machen. Leider hat uns das gute Wetter etwas im Stich gelassen, aber ich finde die Fotos trotzdem schön. 




Ich habe Kira auch mit ihrem Pferd Spotti fotografiert. Da ich davor noch nie in der Halle fotografiert habe, sind die Fotos nicht die allertollsten geworden - ich zeige sie euch dennoch. 




So, das wars dann auch schon. Ich habe es ausnahmsweise mal geschafft, mittwochs einen Post hochzuladen. Normalerweise komme ich ja erst um halb 7 von der Schule heim, aber da ich gerade eine vierstündige Deutschklausur geschrieben habe (16 Seiten und eine abgestorbene Hand später...) und Biologie ausfällt, habe ich beschlossen dass ich Literatur und Theater auch ausfallen lasse.
Zum Schluss gibt es noch ein etwas überhelltes Selbstauslöserfoto von uns beiden.
Alles Liebe, Salo


07 März 2015

Buchreview: The Lying Game


Hallo ihr Lieben,
ich habe einfach zu viele geplante Posts, zu viele Bilder und zu wenig Zeit zum posten. Immerhin habe ich es endlich geschafft mein Lying-Game-Review fertig zu stellen. Außerdem bekommt ihr noch ein paar Schneebilder zu sehen, es ist nämlich höchste Eisenbahn diese loszuwerden, es ist für mich schon längst Frühling. Daher hoffe ich, dass es euch nicht stört trotzdem noch Schneefotos zu Gesicht zu bekommen. 


1. Steckbrief
Anzahl der Bücher: 6 Bücher:
-  'Und raus bist du'
- 'Weg bist du noch lange nicht' 
- 'Mein Herz ist rein'
- 'Wo ist nur mein Schatz geblieben?' 
- 'Sag mir erst wie kalt du bist'
- 'Und du musst gehn'
Autor: Sara Shepard
Veröffentlichungsjahr: 2012 - 2015
Verlag: cbt
Seitenanzahl: Zwischen 300 und 400 Seiten
Preis: 8,99€
Altersgruppe: Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren


2. Inhalt
Kurz vor ihrem 18. Geburtstag macht das Waisenkind Emma eine überraschende Entdeckung - sie hat eine eineiige Zwillingsschwester. Als sie los fährt um Sutton zu besuchen wird sie allerdings mit Drohbriefen konfrontiert und sie erfährt, dass ihre Schwester ermordet wurde. Der Mörder zwingt Emma dazu Suttons Platz einzunehmen und das Lügenspiel zu spielen ohne dass Suttons Familie und Freunde etwas merken. Also nimmt Emma die Rolle des It-Girls an, aus Angst selbst zum Opfer zu werden. Gemeinsam mit dem Außenseiter Ethan, der als einziger weiß, wer sie wirklich ist,  versucht sie herauszufinden, wer ihre Schwester ermordet hat und stößt immer weiter in Suttons Welt vor. 


3. Kritik
An für sich finde ich die Idee wirklich gut. Emma ist eine sehr sympathische und tollpatschige Protagonistin, die man als Leser sofort ins Herz schließt. Durch ihre negative Vergangenheit als Pflegekind, welches von Familie zu Familie wanderte, tut sie einem ein wenig leid und man fühlt sich ihr sehr nahe. Suttons Freunde hingegen sind eher unsympathisch. Die Mädchen werden oberflächlich und arrogant dargestellt, genau der Typ Mensch mit dem Emma nie etwas zu tun gehabt hat. Die Geschichte wird allerdings nicht aus ihrer Sicht berichtet, sondern aus Suttons Sicht, die als eine Art Geist an Emma gebunden ist und ihre Schwester beobachtet bis Emma den Mord aufgeklärt hat. Das war teilweise etwas untransparent gestaltet, da man manchmal nicht genau wusste ob die Gedanken jetzt von Emma oder von Sutton kommen. Davon abgesehen gefällt mir Shepards Schreibstil aber sehr gut und die Reihe ließ sich lesen. 
Die Handlung hat mich spätestens nach dem dritten Buch allerdings etwas genervt. Es läuft immer nach dem gleichen Muster ab und ständig war jemand neues verdächtig. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht. 
Das Ende war allerdings ziemlich gelungen, da es wirklich unvorhersehbar war. (Ich Blöde habe die Serie zuerst geschaut und da diese mitten in der Staffel abgesetzt wurde habe ich nach dem Mörder gegoogelt und bin aber leider auf den Mörder aus dem Buch gestoßen. Somit war die Überraschung für mich leider nicht so groß), 
Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass die Bücher durchaus gut geschrieben sind und mir der Inhalt auch sehr gefällt, finde aber dass Shepard den ein oder anderen Verdächtigen auch hätte weglassen können und dann eben nur 4 Bände hätte schreiben können, da ich irgendwann wirklich etwas genervt war. Lieblingsbuchpotential hat es daher also nicht, ich kann es aber jedem empfehlen zu lesen, da es zwischendurch wirklich nett ist und auch Suchtpotential hat!
Von mir gibt es daher 3,5 von 5 Sternen!

4. Verglichen mit der Serie und Pretty Little Liars
The Lying Game - Buch und Serie: Das Buch und die Serie divergieren in zwei komplett unterschiedliche Richtungen. Im Buch ist Sutton tot, in der Serie lebt sie noch und auch die Handlung lässt sich kaum miteinander vergleichen. In der Serie mag ich Emma allerdings deutlich lieber als im Buch, dafür wirkt Sutton im Buch netter. Ich kann auch gar nicht genau sagen was ich lieber mag, ist einfach zu unterschiedlich.
Pretty Little Liars und The Lying Game: Man merkt auf jeden Fall, dass Pll und Tlg von der gleichen Autorin geschrieben wurde. Beide Male geht es darum, eine Identität zu entlarven. Und immer ist es ein schwerwiegendes Verbrechen, das begangen wurde. Die Protagonisten werden von einem Unbekannten terrorisiert und ihr Leben wird komplett auf den Kopf gestellt. Ich muss allerdings sagen, dass mir Pll besser gefällt, einfach weil mir die Mädchen sympathischer sind. 


Kanntet ihr Serie oder Buch schon? Falls ja, wie findet ihr The Lying Game? Ich hoffe euch hat mein kleines Review gefallen, ich habe mir auf jeden Fall Mühe gegeben.
Alles Liebe, Salo



01 März 2015

If nothing ever changed, there'd be no butterflies


Hallo ihr Lieben,
ich habe heute mal wieder einen kleinen Post für euch. Nichts aufwendiges, ich möchte euch nur die Fotos des letzten Shootings zeigen. 


Ich bin einfach keiner dieser Menschen, die den Alltagstrott genießen. Sie bevorzugen die Strukturiertheit und Einfachheit des altbekannten Tages und sind froh wenn ihr Leben ohne große Veränderungen vor sich geht. Müsste man ihr Leben in einer Spannungskurve darstellen, würde man wohl einen waagrechten Strich, der sich konstant auf einer Höhe hält darstellen. 
Weder ihr Inneres noch ihr Äußeres macht großartige Wandelungen durch. (Man wird sie auch nach 50 Jahren noch erkennen, sofern man sich an sie erinnert). 


Ich brauche Veränderung. Ich brauche Höhen und leider auch Tiefen in meinem Leben. Irgendwann werde ich mir selbst zu langweilig, daher habe ich am Freitag auch kurzerhand zur blonden Farbe gegriffen und ein leichtes Ombre selbst gefärbt. Ich habe beschlossen, dass es Zeit für eine Veränderung ist. Und Veränderungen beginnen im Kopf (oder in meinem Fall am Kopf). 


Ich möchte ein Leben haben, dessen Handlung einer Achterbahn entspricht. Jeder Tag neu und anders, voller Überraschungen, Similarität und Kreativität. Jeder Tag, jeder Moment soll einzigartig werden. Ich möchte Spuren in den Köpfen der Menschen hinterlassen, will bekannt werden, viele Menschen kennenlernen. Mein System des Lebens folgt keinem rationalen Verlauf, es ist komplex und voller Wendungen und Überraschungen. 



Ich habe keines dieser 08/15-Gesichter. Ebenso wenig sind meine Gedanken vergleichbar mit denen irgendeines anderen. Ich bin einzigartig und ich weiß das. Und ebenso möchte ich mein Leben gestalten. Und um einzigartig zu sein muss man eben auch wandelbar sein. 


So, ich hoffe der etwas andere Post hat euch gefallen. Da die Schule bald wieder stressig wird schaffe ich es meist nur 1x die Woche etwas zu posten, ich hoffe ihr seid mir da auch nicht böse.
Alles Liebe, Salo