"Ich tätowier mir deinen Namen über's Herz
Mit Ankern, damit jeder weiß wo meins hingehört
'Nen Leuchtturm daneben
Egal wie neblig, es leitet mich
Schwalben an den Hals
Das jeder sieht wie frei wir sind"
Jaa ich bin zurück. Ich hoffe wenigstens ein Teil von euch hat mich schon vermisst. Wahrscheinlich eher nicht, mein Gelaber ist ja auch nicht soo extrem interessant. Es war wunderwunderschön bei Kira, aber dazu poste ich morgen denke ich mehr, mit Fotos und so. Also schaut da am Besten auch nochmal rein. Aber erst abends, da ich wieder dazu verpflichtet bin, bis halb 5 in der Schule rumzugammeln. Das heißt ich bin um halb 6 daheim und juchhuuu ich liebe mein Leben, darf noch lernen. Okay, genug Sarkasmus für heute, ich will ins Bett. Ich knall euch noch eben den Freitag-Praktikums-Bericht rein.
Der letzte Tag des Praktikums startete mit einem spannenden
Vorhaben: Mit dem Polizeibus fuhren wir zu einer Schießhalle in Schwäbisch
Hall, anscheinend der modernsten im ganzen Landkreis. Dort wurden wir von einem
netten Herrn empfangen, der uns in das unterirdische System führte. Er erzählte
uns erst etwas über das so genannte Einsatztraining, dem sich alle Polizisten
immer wieder unterziehen müssen. Sie sind dazu verpflichtet, sich in mehreren
Bereichen stetig fortzubilden. Dieses Training besteht aus mehreren Komponenten
und wir haben uns mit dem Bereich des Schießens befasst. Darüber hinaus gibt es
noch ein Konflikttraining, das die Wortwahl der Polizisten schulen soll und der
Umgang mit Konflikten, ein Selbstverteidigungstraining und immer wieder
Sporttraining. Uns wurde die Schießanlage gezeigt, wir durften aber (leider)
nur mit Laserpistolen schießen. Diese unterscheidet zu den richtigen Pistolen
aber nur, dass sie keine Kugel abfeuern und es keinen Rückstoß gibt. Wir haben
auf etwa 10m Entfernung geschossen. An einer Leinwand wurden verschiedene
Szenarien projiziert. Angefangen hat es mit einer einfachen Darstellung eines Menschen
und dessen Körperteilen, weiter ging es mit Zielscheiben und Dreiecken die
abgeschossen wurden, bis hin zu einer „wirklichen Schießerei“, bei der man in
einem Kaufhaus angreifende Kriminelle erschießen sollte, diese aber von den
sich freiwillig ergebenden abhalten sollte. Der Höhepunkt war allerdings ein
Messerstecher in einem Wirtshaus, mit dem man wirklich kommunizieren konnte.
Der Mann, der uns am Anfang empfangen hatte, hat den Messerstecher gesteuert
und so haben zwei Schüler ihn dazu bringen sollen, sich zu ergeben. Diese
interaktive Schießanlage war wirklich spannend, auch wenn für mich das Zielen
sehr schwierig war, da meine Augen unterschiedlich stark waren und ich somit
nicht genau zielen konnte.
Wieder zurück im Polizeipräsidium hatten wir noch die
Möglichkeit eine komplette Polizeiausrüstung anzuprobieren. Das ging von dem
Gürtel über die Sicherheitsweste und die Jacke bis zum Polizeihut. Wir dürften
auch das Ziehen der Pistole üben und die Handschellen ausprobieren.
Fotografieren durften wir hier leider die Ausrüstung nicht, da das Wappen des
Staates darauf zu sehen ist und wir und somit fälschlicherweise als Vertreter
des Staates ausgeben würden. Am Ende haben wir noch eventuelle Fragen geklärt
und kurz ein Reaktionstraining geübt. Das heißt, wie man den Gegner mithilfe
der richtigen Körperhaltung und der richtigen Handhaltung in einer möglichen Schlägerei
dingfest machen kann. Dann haben wir uns alle voneinander verabschiedet und das
Praktikum neigte sich dem Ende zu.
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