30 März 2014

Aktueller Schmarn aus meinem Leben.


Ja, ich habe euch nicht ganz verlassen. Nach meinem letzten Aggro/ Depri/ whatever Post habe ich etwas Ruhe und Abstand gebraucht und ehrlich gesagt habe ich auch keine Lust gehabt. In der Woche ist nichts übertrieben spannendes passiert, wir haben zwei Shootings mit Stormur veranstaltet, das Ergebnis könnt ihr in diesem Blog bewundern. Meine kleine Schwester hatte heute Konfi, meine Aufgabe war ihr Make-Up+Haar. Familienfeste mag ich nicht. Ich erlebe zurzeit sowieso eine starke Loslösungsphase von meiner Familie. Ich muss einfach begreifen dass wir uns nicht mehr so verstehen wie als Kleinkinder, dass vieles schwieriger wurde, sich Probleme aufgetan haben, auf die es einfach keine Lösung gibt und unsere Familie auseinander geht. Ich habe heute kapiert, dass ich in meiner Familie nicht ich selbst sein kann. Ich kann meine Meinung nicht vertreten, kann mich nicht frei bewegen, bin eingeschränkt und muss mich einem Muster einfügen, das ich nicht durchbrechen darf. Dabei ist es gerade in meinem Alter wichtig, Rückhalt durch die Familie zu haben und sich geborgen fühlen, sich selbst vertreten zu dürfen und so. Tja, das war wohl nichts. Normalerweise löst man sich ja im Alter von 17-20 von den Eltern, ich bin 15 und versuche selbstständig zu werden, was in der Pampa ohne Busverbindungen und keinem gescheiten Laden in der Nähe zwar schwierig ist, aber ich tue mein Bestes. Dafür gibt es aber eine tolle Ausreitgegend, wie man auf den Fotos auch sehr gut erkennen kann ;) 
 Mit Stormur läuft zurzeit alles so unglaublich gut. Er macht total klasse mit, hat Spaß an unseren Ausritten und ist einfach ein Traum von Pferd. Ich denke das erste halbe Jahr verlief nicht so gut wie erwartet, da wir oft aufeinander geprallt sind, da ich bisher den Typ Pferd wie er ist kaum gekannt habe und ich es eher mit Zicken und Rennmonstern zu tun hatte, als introvertierten Pferden, bei denen man unglaublich viel Feingefühl braucht und unheimlich gut reiten muss. Er ist eben ein kleines Sensibelchen. Aber man braucht immer Zeit um sich an ein Pferd zu gewöhnen, das ist mir so oft bewusst geworden. Bei Fenja, meinem ersten Pflegepferd habe ich auch ein dreiviertel Jahr gebraucht, bis ich sie gekannt habe und sie einschätzen konnte. So ist es mit Stormur und mir auch. Wir müssen uns erst aneinander gewöhnen, uns kennenlernen und einschätzen können. Diese Phase haben wir langsam überstanden, sodass wir richtig loslegen können, Spaß haben und einfach wieder Reiten ohne Nachdenken können. Ich weiß nicht ob ihr das kennt, aber wenn man dem Pferd vertraut und es sehr gut kennt geht alles irgendwie automatisch. Man ahnt die nächste Reaktion des Pferdes lange bevor es selbst es ahnt, denkt gar nicht mehr nach und gibt dann die entsprechenden Hilfen. Es ist einfach so unglaublich, wie der Reitsport einen Menschen verändert.


Ihr fragt euch sicherlich auch, was mit Pearl ist. Man sieht und hört ja gar nichts mehr. Pearl lebt fröhlich ihr Jungpferdeleben auf der Koppel, im Mai wird sie dann eeendlich anlongiert und ich bin schon soo aufgeregt. Also im Mai wiederholen wir wahrscheinlich nochmal alles gelernte aus dem Vorjahr und fangen dann mit einfacher Longe und später dann Doppellonge an, sodass sie nächstes Jahr unter den Sattel kann. Hach bin ich da schon aufgeregt! Außerdem haben sich seltsame Fliegen an ihrem Euter angenistet, die das Euter aufbeißen und seltsame schwarze Kugeln ablegen. Als ich das bemerkt habe, hab ich das Euter natürlich sofort gereinigt, die Fliegen abgewaschen und das ganze mit Tonerde beschmiert, was sie echt genossen hat. Ich hoffe nur, die Fliegen bleiben von nun an fort :) 


Zu meinem weiteren Leben kann ich nur sagen, dass ich irgendwann noch einen kleinen Bericht von der Hochzeit bringen werde und ich ein 'Food for School' Blog plane, da ich zurzeit total mit Essen rumexperimentiere, was ich dann auch in die Schule mitnehmen kann. 
Das wars dann auch schon, schaut mal bei unserem neuen Video rein :) 




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