13 Mai 2014

Das PERFEKTE Foto ♡


Es gibt einige Dinge zu beachten um ein schönes Foto zu schießen. Dafür müsst ihr nicht der schönste Mensch sein, denn es zählen sehr viel mehr Faktoren. Ich habe euch hier in dem Blog ein paar Faktoren zusammen geschnitten, die ich entscheidend für ein schönes Foto finde. 
Das ganze ist heute erst aus einer spontanen Idee entstanden und da ihr in letzter Zeit viel zu oft ein sinnfreies Gelaber ertragen musstet, hier etwas produktives. Ich freue mich total wenn ihr mir eure Fotos, die entstanden sind zuschickt, sei es über die Facebookseite, die Kommentarfunktion oder sonstiges.

Also dann, auf gehts.


Der für mich wohl wichtigste Punkt ist die Stimmung des Bildes. Dafür sind gute Lichtverhältnisse entscheidend. Das obere Bild ist von den Farbtönen her unbearbeitet. Um eine solche Stimmung einzufangen empfiehlt es sich, frühmorgens oder Abends raus zu gehen und zu fotografieren. Wolken, keine Sonne, Regen können ein Foto schnell zerstören, wenn man etwas anderes geplant hat. Daher am Besten vor einem Shooting den Wetterbericht checken und das Shooting wetterabhängig machen. Bei Regen kann man auch ein Indoorshooting machen, die seltenen Sonnenstrahlen sollte man ausnutzen. 
Der zweite Punkt ist eine schöne Location. Ein Bild, welches in einer schönen Wiese oder in einem verzauberten Wald aufgenommen wurde ist interessanter als ein stinknormales Foto in einem Zimmer. Daher bietet es sich an vor dem Shooting die Umgebung zu erkunden und nach möglichen Plätzen Ausschau zu halten. Das kann auf dem Land eine Wiese, ein See, ein Wald, ein besonderer Baumstamm, eine Hütte, ein Park oder ein Spielplatz sein oder in der Stadt ein Brunnen, ein besonderes Gebäude, eine Sehenswürdigkeit, eine Grafittiwand. Eurer Kreativität ist keine Grenzen gesetzt. Allerdings müsst ihr beachten, dass es für den Ottonormalbürger schwierig sein dürfte, in der Stadt alle Menschen zu verbannen um ein kunstvolles Facepainting hinzulegen und dieses abzulichten. Ebenso schwierig dürfte es werden ein Wassershooting auf einer Wiese vorzubereiten, da man dort keinen Gartenschlauch, keine Gießkanne, keinen See zur Verfügung hat. 


Der dritte Punkt, der eigentlich erst nach dem Shooting entscheidend ist aber immer noch gewaltig was verbessern kann ist die Bearbeitung.
Ich bearbeite nie großartig viel, da ich denke der Sinn der Fotografie liegt ja darin das Foto so zu schießen, dass man es nicht bearbeiten muss. Im Nachhinein verändere ich bei wenig Sonnenlicht noch die Fotofarbe sowie die Sättigung, manchmal auch die Helligkeit und die Kontraste. Auf diesem Foto oben hab ich noch ein Bokeh aufgelegt. Mit diversen Bearbeitungsprogrammen oder aber Gimp kann man da echt noch ein eigentlich vom Licht her schlechte Foto retten.


Natürlich. Eine gute Kamera ist das A und O. Mit der Frontcam eines Handys entstehen schnelle Selfies, aber keine schönen Fotos. Selbst wenn ihr keine Spiegelreflexkamera besitzt ist eine Digitalkamera auch schon besser als eine Handykamera. Und vielleicht kennt ihr ja jemanden, der eine bessere Kamera hat. Bei mir sind sowohl im schulischen Freundeskreis, als auch im 'Reiterfreundeskreis' solche Menschen vorhanden. Und meine 'Internetfreunde' haben auch fast alle eine Kamera. Daher könnt ihr da lieb anfragen ob sie nicht mal Lust haben, euch zu fotografieren, das macht auch nochmal meilenweite Unterschiede. Aber nur weil man eine gute Kamera hat, ist man noch lang kein guter Fotograf, auch wenn das viele glauben. Aber wie gesagt, zur Not tut es eine Digitalkamera auch.



Und der wohl wichtigste Punkt: Die Individualität deines Fotos durch eine einzigartige Idee. Hier ist dann dein Kopf gefragt. Überlege dir ein Shooting, welches es bisher noch kaum gab, welches dein Bild einzigartig macht. Du kannst auch Outfit, Make-Up, Standort, Wetter, Gegenstände (Wie Blumen, einen Schirm etc) und eventuell Gruppenshootings (mit Tieren, Freunden oder Familie) planen. Auch die Stimmung und Gefühle, die du ausdrücken möchtest sind wichtig. Das heißt wenn du schwarz trägst solltest du ein eher trauriges Shooting planen, in dem auch dein Gesichtsausdruck und deine Körpersprache traurig ist. Und dann gilt es eine tolle Idee zu haben. Seifenblasenfotos sind mainstream, also auf gehts, das Hirn anstrengen :)

Alles Liebe, Salo




1 Kommentar:

  1. Ein sehr toller und ausführlicher Beitrag. Finde ich sehr schön, dass du deine Erfahrungen und Tipps teilst. Die Fotos die du oben verwendet hast, finde ich auch sehr schön. Vor allem mit den Pferden, sehr tolle Tiere!
    Und ich finde es auch gut, dass du deine Bilder so wenig wie möglich bearbeitest :)

    Liebe Grüße
    luisa

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